Erneuerbare Energie sammelt die Erzeugungsseite, die zugebaut wird: Windparks an
Land und auf See, Photovoltaik vom Freiflächenprojekt bis zur Dachanlage,
Ausschreibungsergebnisse und Zuschlagswerte. Dazu gehören Großspeicher und
Batteriefabriken, weil sie die Erzeugung erst planbar machen, sowie Wasserstoff
in der ganzen Kette – Elektrolyseure, Importvorhaben, Transport und Speicherung.
Diese Kategorie lebt von Zahlen, die leicht zu verwechseln sind: installierte
Leistung ist nicht erzeugte Energie, ein Zuschlag ist kein Baubeginn, und eine
Ankündigung ist keine Inbetriebnahme. Wo eine Meldung solche Werte nennt,
gehören der Bezugszeitraum und die Quelle dazu; beide stehen im Artikel. Netze
und Anschlüsse, ohne die kein Park einspeist, finden Sie unter
Energie & Netz; Offshore-Installationsschiffe und Häfen
stehen unter Schifffahrt & Offshore.
Scatec hat das Obelisk-Projekt in Ägypten vollständig in Betrieb genommen. Mit rund 1,1 GW Solar und 200 MWh Batteriespeicher ist es das größte Hybridprojekt seiner Art in Afrika.
Nordex hat von der EFG Energy Farming Group Aufträge für zwölf Windturbinen mit zusammen rund 82 MW Leistung erhalten. Die Anlagen entstehen in zwei Projekten in Niedersachsen und sollen im Frühjahr 2028 ans Netz gehen.
Von der ersten direkten Bahnstrom-Einspeisung in Donnerskirchen bis zu kommunalen Konflikten in Laage: Agri-PV-Projekte in Österreich und Deutschland zeigen, wie Landwirtschaft und Solarstrom zunehmend zusammengeführt werden.
RWE erhält 1,22 Milliarden US-Dollar von der US-Regierung für die Rückgabe seiner Offshore-Windpachten. Das Geld fließt in fossile Projekte wie LNG und Gaskraftwerke.
Hochtief und VSB realisieren Solaranlagen für WSA Neckar und Thyssenkrupp Rasselstein. Die Unternehmen vermeiden Investitionen und sichern langfristig grünen Strom.
Erstmals ist Wasserstoff aus Lingen durch das deutsche Wasserstoff-Kernnetz geflossen und hat den Chemiepark Marl erreicht. Das Projekt GET H2 Nukleus markiert einen Meilenstein für die Energiewende.
ENERTRAG Service hat am 4. August 2026 ein eigenes Ausbildungs- und Schulungszentrum in Dauerthal eröffnet. Zum Start begrüßt das Unternehmen vier Techniker aus Südafrika sowie fünf Azubis.
Erstmals speisten Solaranlagen in einem Monat 12 Milliarden kWh ins deutsche Netz ein. Das IWR nutzt die Daten, um die EEG-Kostendebatte zu versachlichen.
BW Ideol und NGE gründen eine Partnerschaft für die Serienproduktion schwimmender Windkraftfundamente in Fos-sur-Mer. Das Projekt Fos3F erhält bis zu 126 Millionen Euro öffentliche Förderung.
Das Schweizer Unternehmen Synhelion bekommt Geld aus dem NRW-Programm Produktives.NRW für den Bau einer kommerziellen Demonstrationsanlage in Jülich. Die Anlage soll die Technologie für synthetische Kraftstoffe bankfähig machen.
Zanskar Geothermal hat ein abkühlendes Geothermiekraftwerk in New Mexico durch tiefere Bohrungen und KI-gestützte Erkundung wieder produktiv gemacht – und meldet einen Rekord.
Der Umbau des Rudolf-Fettweis-Werks in Forbach zum Pumpspeicherkraftwerk hat einen Meilenstein erreicht: Der 357 Meter lange Druckschacht ist fertiggestellt. Die Inbetriebnahme ist für Herbst 2027 geplant.
Mecklenburg-Vorpommern hat die Regeln für Photovoltaik auf stillgelegten Deponien aktualisiert. Der neue Leitfaden soll Genehmigungen vereinheitlichen und Planungssicherheit schaffen.
Qualitas Energy ersetzt fünf alte Windräder bei Ingstetten durch sechs moderne Enercon-Anlagen. Das Projekt zeigt, wie weit Baden-Württemberg bei der Windenergie noch hinterherhinkt.
Ein 20 Meter langes Stück eines Rotorblatts ist während der Bauarbeiten am Offshore-Windpark „He Dreiht“ in die Nordsee gefallen. Die Bundespolizei barg das Fragment, das eine Gefahr für die Schifffahrt darstellte.
Der Klima- und Energiefonds unterstützt Land- und Forstwirte mit vier Millionen Euro bei der Umstellung auf eigene Energieerzeugung. Anträge sind bis zum 13. November 2026 möglich.
Das Land Nordrhein-Westfalen unterstützt den Bau der kommerziellen Demonstrationsanlage „DAWN Extension“ von Synhelion im Brainergy Park Jülich. Die Förderung kommt aus dem Programm „Produktives.NRW“ und wird durch den EU-Just-Transition-Fonds kofinanziert.
In Ostchina wurde ein fensterloser Turm errichtet, der mithilfe von Gravitation bis zu 100 Megawattstunden Energie speichern kann – eine Alternative zu Batteriespeichern.