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Erneuerbare Energie

Neuer Leitfaden in MV: Solaranlagen auf alten Deponien schneller genehmigen

Mecklenburg-Vorpommern hat die Regeln für Photovoltaik auf stillgelegten Deponien aktualisiert. Der neue Leitfaden soll Genehmigungen vereinheitlichen und Planungssicherheit schaffen.

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Mecklenburg-Vorpommern hat die Regeln für Photovoltaik auf stillgelegten Deponien aktualisiert. Das Klimaschutzministerium veröffentlichte am 31. Juli 2026 einen neuen Leitfaden, der eine alte Fassung aus dem Jahr 2010 ersetzt und die aktuellen rechtlichen und technischen Anforderungen berücksichtigt.

Der Leitfaden umfasst rund 30 Seiten und erläutert die Genehmigungsverfahren sowie die technischen Anforderungen an Planung, Bau, Betrieb und Rückbau. Zudem enthält er ein Ablaufschema und eine Checkliste für die Antragsunterlagen. Das Dokument kann über die Webseite des Landesamtes für Umwelt, Naturschutz und Geologie (LUNG) heruntergeladen werden.

Laut LUNG sind in Mecklenburg-Vorpommern 956 ehemalige Deponiestandorte bekannt. Bereits 39 Solaranlagen auf stillgelegten Deponien oder Deponieabschnitten sind in Betrieb, mit einer installierten Leistung von insgesamt rund 55 Megawatt. Derzeit laufen zwei abfallrechtliche Genehmigungsverfahren für weitere Solaranlagen auf Deponien.

Für die Nutzung einer Deponie für Solarenergie müssen bestimmte Voraussetzungen erfüllt sein, darunter eine geeignete Hanglage, Ausrichtung, wirtschaftlich ausreichende Flächengröße, Netzanschluss sowie der rechtliche und technische Zustand der Deponie.

Klimaschutzminister Till Backhaus sagte: „Wir schaffen Planungssicherheit für alle Beteiligten. Der Leitfaden bündelt die geltenden rechtlichen und technischen Anforderungen in einer praxisnahen Arbeitshilfe.“

Quellen

  1. www.photovoltaik.eu – Mecklenburg-Vorpommern: neuer Leitfaden für Solaranlagen auf Deponien