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Erneuerbare Energie

Deutschland: Solarstrom-Rekord im Juli – 12 Milliarden kWh ins Netz eingespeist

Erstmals speisten Solaranlagen in einem Monat 12 Milliarden kWh ins deutsche Netz ein. Das IWR nutzt die Daten, um die EEG-Kostendebatte zu versachlichen.

Dieser Artikel wurde mit KI-Unterstützung aus mehreren Quellen entworfen und vor der Veröffentlichung von einer Redakteurin/einem Redakteur geprüft und freigegeben.

Erstmals haben Photovoltaikanlagen in Deutschland in einem einzelnen Monat mehr als 12 Milliarden Kilowattstunden Strom ins öffentliche Netz eingespeist. Diese Marke wurde im Juli 2026 erreicht, wie eine Auswertung der viertelstündlichen Einspeisedaten des europäischen Netzbetreibers ENTSO-E durch das Internationale Wirtschaftsforum Regenerative Energien (IWR) aus Münster zeigt. In der Zahl nicht enthalten ist der Strom, den Anlagenbetreiber direkt vor Ort selbst verbrauchen – die tatsächliche Erzeugung lag also noch höher.

Der Solarstrom deckte im Juli etwa 30 Prozent des deutschen Stromverbrauchs aus dem Netz. Die durchschnittliche Einspeiseleistung betrug über 40 Gigawatt, und am Freitag, dem 10. Juli, wurde mit mehr als 57 Gigawatt ein neuer Spitzenwert erreicht, wie Daten des Fraunhofer ISE Energy Charts belegen.

Diese Zahlen nutzt das IWR, um die öffentliche Debatte über die Kosten der Solarförderung zu versachlichen. Norbert Allnoch, Geschäftsführer des IWR, betont: „PV ist eine Säule der deutschen Stromversorgung, wir brauchen eine sachliche Diskussion über die EEG-Differenzkosten.“ Den Begriff „Solarförderung“ hält er für irreführend, denn das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) zahle nur die Differenz zwischen Börsenstrompreis und gesetzlicher Einspeisevergütung.

Konkret erhalten neue Photovoltaikanlagen eine Vergütung von etwa 7 Cent pro Kilowattstunde. Liegt der Börsenpreis bei 5 Cent, überweist das EEG-Konto die Differenz von 2 Cent. Notiert der Marktpreis dagegen bei 8 Cent, fließt sogar 1 Cent pro Kilowattstunde in das Konto zurück. Die aktuellen Differenzkosten stammen laut IWR vor allem von älteren Anlagen, die zwischen 2010 und 2013 gebaut wurden und deren Vergütung oft 30 bis über 40 Cent pro Kilowattstunde beträgt. Diese Tarife sind für 20 Jahre festgeschrieben und laufen zwischen 2030 und 2033 aus.

Das IWR erwartet, dass die Belastung für die Stromverbraucher nach dem Auslaufen dieser Verträge deutlich sinken wird. Allnoch verweist darauf, dass in den vergangenen zwei Jahrzehnten Millionen von privaten Hausbesitzern, Landwirten und Unternehmen in Solarenergie investiert haben. Die Diskussion über die Kosten müsse die langfristigen Verträge berücksichtigen, so das IWR.

Quellen

  1. Web research – Neues Solar-Allzeithoch in Deutschland - Sonnenseite - Ökologische Kommunikation mit Franz Alt
  2. ERNEUERBARE ENERGIEN – Viel Sonne im Juli 2026: Zwölf Milliarden Kilowattstunden Solarstrom in einem Monat