Japan verbindet tiefe Kompetenz in Werkstoffen und Präzisionsfertigung mit einem neuen Anlauf, seine Halbleiterindustrie wieder aufzubauen.
Bei Industrierobotern und Chip-Fertigungsanlagen ist das Land führend, neue Spitzen-Fabs entstehen, und in Elektronik und Fahrzeugtechnik bleibt es stark. Japan-Meldungen umfassen Hardware, Auto & Mobilität und KI.
Sony hat ein unverbindliches Angebot zur vollständigen Übernahme des Objektivherstellers Tamron vorgelegt. Das könnte die Versorgung von Nikon-, Canon- und Fujifilm-Kameras mit Drittanbieter-Objektiven gefährden.
ANA hat acht weitere Embraer E190-E2 bestellt und erhöht damit ihre Gesamtbestellung auf 28 Flugzeuge. Die Maschinen sollen auf japanischen Inlandsrouten für flexible Kapazitäten sorgen.
Südkorea und Japan legen umfangreiche staatliche Förderprogramme auf, um im Wettlauf um Künstliche Intelligenz aufzuholen und die Dominanz der USA und Chinas zu brechen.
Das US-Unternehmen Sceye will im August 2026 ein heliumgefülltes Luftschiff in 18 Kilometer Höhe schicken, um 5G-Signale von Softbank direkt auf Mobilgeräte zu übertragen.
TSMC hat seine geplanten Investitionen in den USA auf bis zu 265 Milliarden Dollar fast verdoppelt. Der Chipkonzern bleibt jedoch vage zu Zeitplan und Technologie der neuen Fabriken.
Nvidia verkündet gleich zwei strategische Partnerschaften: Mit Nokia bringt der Chipkonzern eine KI-native Plattform für Mobilfunknetze auf den Markt, während er mit Fanuc und Yaskawa die Entwicklung von Physical AI vorantreibt.
Infineon fordert nach der ersten TSMC-Fabrik in Dresden bereits eine zweite. Als Vorbild dient Japan, das zeigt, wie der Ausbau der Halbleiterproduktion gelingen kann.