Südkorea und Japan starten Milliardenprogramme für souveräne KI
Südkorea und Japan legen umfangreiche staatliche Förderprogramme auf, um im Wettlauf um Künstliche Intelligenz aufzuholen und die Dominanz der USA und Chinas zu brechen.
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Südkorea und Japan starten groß angelegte staatliche Förderprogramme für Künstliche Intelligenz, um die Vorherrschaft der USA und Chinas in diesem Bereich herauszufordern. Beide Länder verfügen bereits über eigene KI-Modelle und wollen nun ihre Position als unverzichtbare Partner der US-amerikanischen KI-Industrie sowie als neutrale Anbieter für andere asiatische Nationen stärken.
Südkorea hatte sein Programm Ende Juni 2026 gemeinsam mit der Wirtschaft angekündigt. Es umfasst rund 2,4 Billionen Euro, umgerechnet etwa 4,3 Billiarden Won, die bis etwa 2035 in Chipfabriken, Roboter und KI-Rechenzentren fließen sollen. Am vergangenen Wochenende verkündete Präsident Lee Jae-myung in den USA die „San Francisco AI Declaration“. Dabei sagte er: „Südkorea will einen Sprung nach vorn machen, um eine unersetzliche Schlüsselnation in der KI-Lieferkette zu werden.“
Auch Japan hat ein eigenes, wenngleich bisher weniger detailliertes Programm aufgelegt. Beide Länder wollen sich als verlässliche Partner positionieren, während die USA mit Unternehmen wie OpenAI und Anthropic sowie China mit Deepseek die globale KI-Landschaft dominieren.