Dresden ist das Zentrum von „Silicon Saxony", dem größten Mikroelektronik-Cluster Europas. Nirgends sonst auf dem Kontinent liegen Chipfertigung, Zulieferer und Forschung so dicht beieinander.
Infineon, GlobalFoundries und Bosch betreiben hier 300-mm-Werke, mit ESMC entsteht ein gemeinsames Fab von TSMC und europäischen Partnern, und Fraunhofer-Institute wie die TU Dresden liefern den Nachwuchs. Meldungen mit Dresden-Bezug drehen sich entsprechend oft um Hardware und Halbleiterpolitik.
Die Unternehmen Notus Energy und Lightguard haben einen mehrjährigen Rahmenvertrag unterzeichnet, der die Ausstattung von 83 neuen Windkraftanlagen mit bedarfsgesteuerter Nachtkennzeichnung vorsieht.
Infineon fordert nach der ersten TSMC-Fabrik in Dresden bereits eine zweite. Als Vorbild dient Japan, das zeigt, wie der Ausbau der Halbleiterproduktion gelingen kann.
Infineon fordert ein zweites Halbleiterwerk von TSMC in Deutschland, das Chips mit den feinsten Strukturbreiten fertigen soll. Der Vorstoß zielt darauf ab, die europäische Chip-Abhängigkeit zu verringern.