Lufthansa Technik testet AeroSHARK-Nachfolger auf A319
Lufthansa Technik erprobt eine Weiterentwicklung der Riblet-Folie AeroSHARK an einem Airbus A319. 70 unterschiedliche Folienmuster werden bis Februar 2027 getestet.
Dieser Artikel wurde mit KI-Unterstützung aus mehreren Quellen entworfen und vor der Veröffentlichung von einer Redakteurin/einem Redakteur geprüft und freigegeben.
Lufthansa Technik hat eine neue Generation ihrer Riblet-Folie AeroSHARK auf einen Airbus A319 der Lufthansa City Airlines aufgebracht. Die Maschine mit dem Kennzeichen D-ABGK und dem Namen „Starnberg“ dient als Testträger für die Weiterentwicklung, die künftig auch Kurzstreckenflugzeuge und Tragflächen umfassen soll. Der Versuch läuft nach Angaben des Unternehmens bis Februar 2027.
Auf dem Rumpf und an den Triebwerksverkleidungen – sowohl innen als auch außen – wurden 70 durchsichtige Folienquadrate von jeweils 20 mal 20 Zentimetern angebracht. Die Patches unterscheiden sich in Material und Schichtaufbau. Ziel ist es, eine Folie zu finden, die robust ist, sich leicht auftragen und reinigen lässt und rückstandsfrei wieder entfernbar ist. Für Fluggäste sind die Proben kaum sichtbar; ein Hinweisschild am Einstieg informiert über den Test.
Die Testflüge finden auf der Strecke zwischen München und Hamburg statt. Die Inspektionen führt Lufthansa Technik während der Bodenzeiten in Hamburg durch. Entwicklungspartner ist Surventis, das frühere BASF-Coatings-Geschäft.
Die aktuelle AeroSHARK-Generation wird bei Langstreckenflugzeugen auf Rumpf und Triebwerksverkleidung aufgebracht. Die Mikrostruktur der Folie ist etwa 50 Mikrometer hoch und reduziert den Treibstoffverbrauch sowie den CO₂-Ausstoß pro Flug um rund ein Prozent. Die Lufthansa Group hat nach eigenen Angaben bis Juli 2026 insgesamt 22 Langstreckenflugzeuge mit der Technologie ausgerüstet: zwölf Boeing 777-300ER von SWISS, fünf Boeing 777F von Lufthansa Cargo, vier Boeing 777-200ER von Austrian Airlines und eine Boeing 747-400 von Lufthansa. Die gesamte Flotte spare täglich 19 Tonnen Kerosin und 60 Tonnen CO₂ ein, so das Unternehmen. Auch andere Airlines nutzen die Folie bereits.
Die neue Generation soll das Anwendungsspektrum erweitern: Neben Rumpf und Triebwerksverkleidung sollen künftig auch die Tragflächen sowie das Höhen- und Seitenleitwerk mit der Riblet-Folie belegt werden können.