Supermicro stellt Rack mit 43.008 Zen-6-Kernen vor – HPE kontert mit Arm-Option
Supermicro hat ein dicht bestücktes Rack mit 168 AMD Epyc-Prozessoren und Flüssigkeitskühlung vorgestellt. Wettbewerber HPE setzt derweil auf Nvidia-Arm-CPUs, Dell arbeitet an einer noch kernreicheren Alternative.
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Supermicro hat auf der Konferenz AMD Advancing AI 2026 ein neues Rack-System vorgestellt, das nach Angaben des Herstellers 42 Blade-Server umfasst. Jedes Blade ist mit vier Epyc-Prozessoren der Zen-6-Generation bestückt, die jeweils 256 Kerne bei einer maximalen thermischen Verlustleistung von 600 Watt bieten. Insgesamt kommen so 168 CPUs und 43.008 Kerne in einem Rack zusammen.
Die Kühlung erfolgt laut Unternehmen über eine rückseitige Flüssigkeitskühlung, deren Anschlüsse nach oben zeigen. Das System sei bereits für künftige Zen-7-Prozessoren ausgelegt. AMD hatte zuvor bestätigt, dass die Zen-7-Architektur (Codename Florence) für Server im Jahr 2028 erscheinen soll. Supermicro plant dann einen Drop-in-Austausch, der mehr Kerne und eine höhere TDP ermöglicht.
Während Supermicro mit dem reinen AMD-Ansatz punktet, setzt HPE auf eine andere Strategie. Das Unternehmen bietet ein Rack mit 16 Nvidia-Vera-Prozessoren pro Blade an, insgesamt 640 CPUs und 56.320 Olympus-Arm-Kernen pro Rack. Damit führt HPE gemeinsam mit Gigabyte die Rangliste der maximalen Kernzahlen unter den OEMs an. Supermicro, Dell und Lenovo liegen laut den vorgestellten Daten dahinter.
Dell kündigte auf der Veranstaltung an, an einer Option mit noch höherer Kernzahl zu arbeiten, die voraussichtlich das Niveau von HPE erreichen soll. Details nannte das Unternehmen nicht.
Die Konferenz AMD Advancing AI 2026, auf der AMD-CEO Lisa Su einige neue Lösungen auf der Bühne erwähnte, wurde von ComputerBase auf Einladung AMDs besucht. AMD übernahm die Kosten für Flüge, Hotel und Verpflegung; das Medium betont, dass dies keinen Einfluss auf die Berichterstattung hatte und keine Verpflichtung zur Veröffentlichung bestand.