EN·DE
Energie & Industrie

Solitek bringt Solarmodule speziell für alpine Bedingungen auf den Markt

Der Hersteller Solitek hat eine neue Serie von Solarmodulen vorgestellt, die für den Einsatz in großen Höhen und schneereichen Umgebungen ausgelegt ist.

Dieser Artikel wurde mit KI-Unterstützung aus mehreren Quellen entworfen und vor der Veröffentlichung von einer Redakteurin/einem Redakteur geprüft und freigegeben.

Der Solarmodulhersteller Solitek hat eine neue Serie von Modulen speziell für alpine Standorte angekündigt. Die Module sind nach Angaben des Unternehmens für den Betrieb in Höhen bis zu 3.000 Metern konzipiert und sollen den besonderen mechanischen und elektrischen Herausforderungen in Hochgebirgsregionen gerecht werden.

Standard-Solarmodule für Dächer versagen laut mechanischen Tests der SUPSI in der Schweiz bereits bei einer Belastung von mehr als 5.400 Pascal – häufig durch Glasbruch. Die neuen Alpinmodule von Solitek setzen dagegen auf eine bifaziale Glas-Glas-Konstruktion mit n-Typ-TOPCon-Zellen, verstärktem Glas und optimierten Rahmengeometrien. Der Hersteller gibt einen Betriebstemperaturbereich von -40 bis +85 Grad Celsius an. Die Module erfüllen Hagelklasse 4 und sind gegen Hagelkörner mit 40 Millimetern Durchmesser geschützt. Zudem sind sie ammoniak- und salznebelbeständig.

Für die hohe UV-Strahlung in den Bergen wurde die Laminierungsfolie optimiert. Um Teilentladungen zu vermeiden, ist der Abstand zwischen leitenden Komponenten und der Glaskante vergrößert. Die Modulmatrix-Anordnung reduziert nach Firmenangaben Verschattungseffekte durch Rahmen und Anschlussdose. Die Zellverbinder haben einen größeren Querschnitt und die Bypass-Dioden sind höher ausgelegt, um die stärkeren Ströme des intensiven Alpensonnenlichts zu bewältigen.

Quellen

  1. www.photovoltaik.eu – Solitek: robuste Solarmodule für alpine Regionen