Siemens bringt vernetzten Brandmelder Sinteso Nova auf den Markt
Siemens Smart Infrastructure hat den Brandmelder Sinteso Nova in Deutschland eingeführt. Das Gerät kombiniert intelligente Sensorik mit Cloud-Anbindung und soll die Brandfrüherkennung verbessern.
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Siemens Smart Infrastructure hat am 13. Juli 2026 den Brandmelder Sinteso Nova in Deutschland auf den Markt gebracht. Das Unternehmen beschreibt das System als Grundlage für den Betrieb autonomer Gebäude, da es proaktive und vernetzte Funktionen für die Brandfrüherkennung biete.
Die Melder nutzen die ASAplus-Technologie (Advanced Signal Analysis), die nach Herstellerangaben optische Mehrwellenlängen-Sensorik mit dualer thermischer Detektion kombiniert. Dies soll eine schnelle Erkennung von Bränden ermöglichen und gleichzeitig die Zahl der Falschalarme reduzieren. Eine Funktion namens Smoke Entry Supervision (SES) überwacht laut Siemens die Raucheintrittsöffnung in Echtzeit, um die dauerhafte Funktionsfähigkeit des Melders sicherzustellen.
Die Geräte sind IoT-fähig und können über die Building X Fire Connect Apps von Siemens mit der Cloud verbunden werden. Dadurch erhalten Betreiber nach Angaben des Herstellers Echtzeitdaten, können Ferndiagnosen durchführen und vorausschauende Wartung planen. Zudem übermitteln die Melder Temperaturdaten an die Plattform Building X, wo die Environmental and Air Quality Application diese für Energieeffizienzmaßnahmen nutzt.
Sinteso Nova ist für verschiedene Einsatzorte konzipiert. In Krankenhäusern soll die kontinuierliche Überwachung die Patientensicherheit erhöhen, während in Rechenzentren die Verfügbarkeit kritischer IT-Infrastruktur verbessert wird. Für Universitäten, Hotels und Gewerbeimmobilien bietet das System laut Siemens die Möglichkeit, einheitliche Schutzstandards über mehrere Standorte hinweg umzusetzen.
Das Unternehmen betont, dass die Melder schrittweise nachgerüstet werden können und mit bestehenden Brandmeldezentralen kompatibel sind. Die Integration erfolgt per Plug-and-Play, wobei vorhandene Konfigurationen automatisch übernommen werden, was den Installationsaufwand verringert. Die Geräte tragen das Label Siemens EcoTech und enthalten recycelte Kunststoffe. Entwickelt und produziert wird Sinteso Nova in der Schweiz; es ist Teil des Siemens-Xcelerator-Portfolios.