Moia startet öffentliche Testfahrten mit autonomen ID. Buzz in Hamburg
Moia hat in Hamburg den öffentlichen Testbetrieb mit autonomen Elektro-Kleinbussen aufgenommen. Die Fahrzeuge fahren noch mit Sicherheitsfahrer – und die ursprünglichen Ziele wurden deutlich nach unten korrigiert.
Dieser Artikel wurde mit KI-Unterstützung aus mehreren Quellen entworfen und vor der Veröffentlichung von einer Redakteurin/einem Redakteur geprüft und freigegeben.
Seit dem 15. Juli 2026 können ausgewählte Hamburgerinnen und Hamburger in Winterhude, Barmbek und Wandsbek autonom fahrende Elektro-Kleinbusse von Moia per App buchen. Die Testfahrten sind kostenlos, die Buchung erfolgt über die Moia-App; eine Integration in die hvv switch App ist in Vorbereitung. Eingesetzt werden VW ID. Buzz AD mit dem selbstfahrenden System von Mobileye (SAE Level 4), das auf 13 Kameras, neun LiDAR-Sensoren und fünf Radargeräten basiert. Das Servicegebiet umfasst rund 37 Quadratkilometer.
Allerdings sitzt in jedem Fahrzeug weiterhin ein Sicherheitsfahrer, der bei Bedarf eingreift. Moia hatte ursprünglich angekündigt, die menschliche Begleitung bis Ende 2026 überflüssig zu machen – dieser Zeitplan gilt inzwischen als unrealistisch. Ein Sprecher des Unternehmens erklärte, dass es bereits vor dem öffentlichen Start nicht-öffentliche Fahrten gegeben habe. Der NDR berichtete von einem Vorfall in Barmbek, bei dem ein autonomer Bus bei Regen einen Zebrastreifen übersehen hatte und der Sicherheitsfahrer eingreifen musste.
Der Start erfolgte mit deutlicher Verzögerung: Ursprünglich war der Beginn autonomer Fahrten für Mitte 2025 vorgesehen. Zudem wurde die Flotte von geplanten 25 auf nun zehn Fahrzeuge reduziert. Auch die Vision der Stadt Hamburg hat sich abgeschwächt: Die Verkehrsbehörde hatte 2023 das Ziel ausgegeben, bis 2030 bis zu 10.000 autonome Fahrzeuge in der Stadt zu haben. Laut einem Bericht der „Welt“ rechnet die Behörde nun nur noch mit einigen Hundert.
Das Projekt ist Teil des vom Bundesverkehrsministerium mit 26 Millionen Euro geförderten Forschungsvorhabens „ALIKE“ (Laufzeit 36 Monate). Beteiligt sind neben Moia die Hamburger Hochbahn, die VW-Tochter ADMT, der Shuttle-Hersteller Holon sowie das Karlsruher Institut für Technologie (KIT). Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder (CDU) sagte: „Hier in Hamburg wird es Schritt für Schritt Realität.“