KfW IPEX-Bank beteiligt sich an 440-Millionen-Euro-Kredit für elf Batteriespeicher
Die KfW IPEX-Bank ist einem Konsortium aus zehn Banken beigetreten, das rund 440 Millionen Euro für ein Portfolio von elf Batteriespeicherprojekten in Deutschland bereitstellt.
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Die KfW IPEX-Bank hat sich einem Bankenkonsortium angeschlossen, das einen Kredit über rund 440 Millionen Euro für ein Batteriespeicherportfolio vergibt. Das Portfolio gehört einem Gemeinschaftsunternehmen von Allianz Global Investors und Kyon Energy, einer Tochtergesellschaft von Total Energies. Es umfasst elf Projekte in Deutschland mit einer Gesamtleistung von 789 Megawatt und einer Speicherkapazität von 1.628 Megawattstunden. Alle Anlagen sollen bis 2028 ans Netz gehen. Total Energies bleibt für den Betrieb zuständig; die Batterietechnik kommt überwiegend von Saft, ebenfalls ein Unternehmen von Total Energies.
Im Frühjahr 2026 hatte Allianz Global Investors die Hälfte des Portfolios erworben, die andere Hälfte verblieb bei Kyon Energy. Ursprünglich war vorgesehen, rund 70 Prozent des Investitionsvolumens von mehr als 500 Millionen Euro über Fremdkapital zu finanzieren. Das Konsortium besteht aus zehn Finanzinstituten; Kreditnehmer ist die gemeinsame Gesellschaft.
„Mit dieser Finanzierung begleiten wir eine große BESS-Transaktion in Deutschland und unterstreichen unseren Anspruch, die Energiewende und den Ausbau nachhaltiger Infrastruktur aktiv mitzugestalten“, sagte Dr. Velibor Marjanovic, Mitglied der Geschäftsführung der KfW IPEX-Bank. Die Bank finanzierte im Geschäftsjahr 2025 globale Energiewendeprojekte mit einem Gesamtvolumen von 3,3 Milliarden Euro.
Laut einer Auswertung des IWR auf Basis des Marktstammdatenregisters der Bundesnetzagentur wurden 2.482,7 Megawatt neu installiert – ein Anstieg um rund 33 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Die neu installierte Kapazität betrug rund 5.642 Megawattstunden, ein Plus von knapp 76 Prozent. Insgesamt sind in Deutschland etwa 2,6 Millionen Batteriespeicher mit einer Gesamtleistung von 18.483,5 Megawatt und einer Kapazität von 31.485,1 Megawattstunden installiert. Falls der Trend anhält, könnte die installierte Kapazität laut IWR bis Ende 2026 auf rund 35 Gigawattstunden steigen.