Hamburger Mieter profitieren von günstigem Solarstrom durch virtuelles Summenzählermodell
Ein Pilotprojekt in Hamburg liefert Mietern Solarstrom zu einem Preis, der 23 Prozent unter dem Grundversorgertarif liegt – ermöglicht durch ein virtuelles Summenzählermodell.
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In Hamburg startet ein wegweisendes Pilotprojekt, das Mietern den Zugang zu günstigem Solarstrom ermöglicht. Der angebotene Strompreis liegt 23 Prozent unter dem Tarif der Grundversorgung. Möglich wird dies durch ein virtuelles Summenzählermodell, das die Hamburger Energienetze künftig umfassend einsetzen wollen.
Das Modell erlaubt es, den von einer Photovoltaikanlage erzeugten Strom rechnerisch auf mehrere Haushalte zu verteilen, ohne dass jeder einzelne Mieter einen physischen Zähler benötigt. Dies senkt die Kosten und macht Solarstrom auch für Bewohner von Mehrfamilienhäusern attraktiv. Das Projekt hat nach Angaben der Betreiber einen wegweisenden Charakter und könnte als Blaupause für ähnliche Initiativen in anderen Städten dienen.