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Google bringt mit dem Pixel Tag einen eigenen Tracker und erweitert Quick Share

Mit dem Pixel Tag steigt Google erstmals selbst in den Markt für Bluetooth-Tracker ein. Parallel erweitert der Konzern Quick Share um Funktionen, die an Apples NameDrop und AirDrop erinnern.

Dieser Artikel wurde mit KI-Unterstützung aus mehreren Quellen entworfen und vor der Veröffentlichung von einer Redakteurin/einem Redakteur geprüft und freigegeben.

Google hat am Mittwoch auf einer Veranstaltung in Berlin den Pixel Tag vorgestellt, den ersten eigenen Tracker des Unternehmens. Das Gerät konkurriert direkt mit Apples AirTag und wird zusammen mit den neuen Pixel-11-Smartphones und der Pixel Watch 5 angeboten. Bislang hatte Google das Geschäft mit Trackern Drittanbietern überlassen.

Der Pixel Tag misst 46,1 x 28 x 5,4 Millimeter und wiegt mit Batterie 11,8 Gramm. Er ist nach IP67 gegen Staub und zeitweiliges Untertauchen geschützt und hält laut Google 30 Minuten in einem Meter Wassertiefe aus. Die Stromversorgung übernimmt eine austauschbare CR2032-Knopfzelle, die etwa ein Jahr halten soll.

Für die Ortung nutzt der Tracker Bluetooth und Ultra Wideband (UWB). Bluetooth funktioniert mit allen Geräten ab Android 9, für die präzise Nahbereichssuche per UWB ist allerdings ein Smartphone mit UWB-Unterstützung nötig, etwa ein Pixel-Pro-Modell oder ein Samsung-Galaxy-S- oder Z-Fold-Gerät. Eine neue Bluetooth-Funktion namens Channel Sounding, die für genauere Entfernungsmessung sorgt, setzt Android 16 und Bluetooth 6.0 voraus. Auf den letzten 50 Metern führt UWB den Nutzer gezielt zum verlorenen Gegenstand.

Der Preis liegt bei 29 Dollar für ein einzelnes Gerät und 99 Dollar für ein Viererpack. Vorbestellungen sind ab sofort möglich, die Auslieferung beginnt am 20. August. Der Pixel Tag wurde in Berlin unter einer NDA präsentiert, wie ComputerBase berichtet.

Zudem kündigte Google eine Erweiterung seiner Dateiaustausch-Funktion Quick Share an. Künftig lassen sich Kontaktdaten, Fotos und Videos per Tap zwischen kompatiblen Android-Geräten teilen – ähnlich wie Apples NameDrop. Die Funktion wird ab heute auf Pixel-6-Geräten und neueren Modellen ausgerollt. Für die Samsung-Modelle Z Fold 8 Ultra, Z Fold 8 und Z Flip 8 soll sie „bald“ verfügbar sein, weitere Android-Geräte folgen bis Ende des Jahres.

Bereits mit der Pixel-10-Generation hatte Google Ende 2025 AirDrop-Unterstützung in Quick Share integriert; weitere Geräte sollten Anfang dieses Jahres folgen. Mit der neuen Tap-Funktion zieht Google nun auch beim Kontaktaustausch mit Apples Ökosystem gleich.

Um Missbrauch zu verhindern, setzt Google beim Pixel Tag auf Anti-Stalking-Maßnahmen, die mit Apple abgestimmt sind. Dazu gehören geräteübergreifende Warnungen und akustische Signale, die auf fremde Tracker in der Nähe hinweisen.

Quellen

  1. Engadget – Google makes Quick Share even more like Apple's AirDrop
  2. Engadget – Google's Pixel Tag is an AirTag for Android phones
  3. ComputerBase – Pixel Tag: Auch Google hat jetzt einen Tracker für Gegenstände