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Geoengineering-Studie: Sonnendimmung könnte El Niño abschwächen

Forscher haben in einer Studie gezeigt, dass gezieltes Geoengineering durch Aufhellung von Meereswolken einen starken El Niño abschwächen könnte. Die Methode ist jedoch umstritten.

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Eine aktuelle Studie legt nahe, dass Geoengineering-Methoden wie das Dimmen der Sonne durch die Aufhellung von Meereswolken das Klimaphänomen El Niño abschwächen könnten. Die Forschungsgruppe stützt sich dabei auf die Analyse eines natürlichen Experiments, das zeigte, dass ein starker El Niño gezielt beeinflussbar wäre.

Laut den Forscher:innen könnte dieser Eingriff Extremwetter-Ereignisse verringern, die mit El Niño verbunden sind. Allerdings sind nicht alle Expert:innen von der Wirksamkeit und den Risiken solcher Maßnahmen überzeugt. Die Debatte über die ethischen und ökologischen Implikationen von Geoengineering bleibt kontrovers.

Die Studie wurde am 9. Juli 2026 veröffentlicht und basiert auf der Beobachtung eines aktuell sich bildenden starken El Niño. Die Autoren betonen, dass ihre Ergebnisse auf einem natürlichen Experiment beruhen, bei dem sie die Auswirkungen von Aerosolen auf Wolkenbildung untersuchten.

Kritiker warnen vor unvorhergesehenen Nebenwirkungen und betonen, dass Geoengineering keine Lösung für die Ursachen des Klimawandels biete. Die Forschung zeigt jedoch, dass technische Eingriffe in das Klimasystem theoretisch möglich sind und weiter erforscht werden sollten.

Quellen

  1. heise online – Geoengineering: El Niño ließe sich mit gezieltem Eingriff abschwächen
  2. t3n – Studie: Gezieltes Geoengineering könnte El Niño abschwächen – indem man die Sonne dimmt