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Software & Entwicklung

GeForce Now verlässt Beta: Nvidias Cloud-Gaming offiziell für Linux

Nvidias GeForce Now ist ab sofort als offizieller Desktop-Client für Linux verfügbar. Der Schritt beendet die Beta-Phase und bringt Cloud-Gaming mit RTX-Features auf Ubuntu-Systeme.

Dieser Artikel wurde mit KI-Unterstützung aus mehreren Quellen entworfen und vor der Veröffentlichung von einer Redakteurin/einem Redakteur geprüft und freigegeben.

Nvidia hat die Beta-Phase seiner GeForce-Now-App für Linux beendet. Seit dem 13. August 2026 ist der Cloud-Gaming-Dienst offiziell als Desktop-Anwendung für Linux-PCs verfügbar und unterstützt dabei Ubuntu 24.04 und neuere Versionen. Der Client orientiert sich technisch an den Windows- und macOS-Varianten, wie Nvidia mitteilt. Die Installation erfolgt über ein Installationsprogramm, das ein Flatpak-Paket einrichtet; eine ausführliche Anleitung stellt der Hersteller ebenfalls bereit.

Die Linux-App richtet sich primär an Ubuntu 24.04 LTS oder neuere Systeme. Für andere Distributionen hat Nvidia keine offizielle Unterstützung bestätigt. Nutzer von Nvidia-Grafikkarten benötigen X11, während AMD- und Intel-GPUs unter Wayland laufen müssen. Zudem empfiehlt der Hersteller eine GPU mit Vulkan-Video-Decoding für H.264 oder H.265.

Mit dem Ende der Beta hält auch eine Reihe von Cloud-Optimierungen Einzug. DLSS Frame Generation wurde in der Cloud angepasst, um die Latenz zu reduzieren. Laut Nvidia sind die Verbesserungen besonders bei 60 oder 120 FPS in 1440p und 4K spürbar; Mausbewegungen und Kamera-Schwenks sollen mit dem neuesten Update unmittelbar reagieren.

Die Leistungsstufen von GeForce Now bleiben unverändert: Die Performance-Stufe bietet eine vCPU mit 8 Kernen und 28 GB RAM, die Ultimate-Stufe eine vCPU mit 16 Kernen und 56 GB RAM. Die Performance-Stufe erhält zudem Software-Optimierungen, die in CPU-intensiven Spielen höhere Bildraten ermöglichen. Die Verbesserungen in der Cloud werden automatisch wirksam, ohne dass Nutzer etwas installieren oder konfigurieren müssen.

RTX-Funktionen stehen nun vollständig zur Verfügung, darunter Raytracing, DLSS 4 und Nvidia Reflex. Beim Streaming sind bis zu 5K-Auflösung und 120 fps möglich, in Full HD sogar bis zu 360 fps – letzteres ist allerdings den Performance- und Ultimate-Tarifen vorbehalten.

Für ein flüssiges Erlebnis nennt Nvidia konkrete Bandbreiten-Empfehlungen: Für HD-Streaming mit 60 fps sind mindestens 15 Mbit/s erforderlich, für Full HD 25 Mbit/s und für 4K mit 120 fps mindestens 45 Mbit/s. Zudem sollte die Latenz zum Nvidia-Rechenzentrum unter 80 ms liegen.

Passend zum Start erweitert Nvidia sein Spielangebot im Rahmen des „GFN Thursday“: Neu hinzu kommen unter anderem „Hell Let Loose: Vietnam“, „The Bard's Tale 4 – Director's Cut“ und „Delta Force“. Der Hersteller fügt wöchentlich neue Titel hinzu.

Quellen

  1. Golem.de – Cloud Gaming: Was Spieler über Geforce Now für Linux wissen müssen
  2. ComputerBase – Nvidia: GeForce Now für Linux verlässt die Betaphase