Framework Laptop 13 Pro: Erste Auslieferungen nach Verzögerung
Nach monatelangen Verzögerungen erreichen die ersten Exemplare des Framework Laptop 13 Pro die Kunden. Neubestellungen müssen bis November warten.
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Nach mehrmonatiger Verzögerung treffen nun die ersten Exemplare des Framework Laptop 13 Pro bei den Vorbestellern ein. Das Unternehmen hatte den Laptop im April 2026 angekündigt und die Auslieferung ursprünglich für Ende Juni vorgesehen. Probleme mit dem Touchpad und dem Display führten jedoch zu einer Verschiebung. Die ersten Käufer erhalten ihre Geräte zwischen Ende Juli und Anfang August 2026. Wer heute eine Bestellung aufgibt, muss sich laut Hersteller bis November 2026 gedulden.
Der Laptop wird mit zwei Prozessoroptionen angeboten: Intel Core Ultra Series 3 (Panther Lake) oder Ryzen AI 300. Die Intel-Modelle sind ab sofort als DIY-Bausatz oder fertig konfiguriert erhältlich, die AMD-Versionen sollen voraussichtlich im September 2026 folgen. Der günstigste Einstieg in die Intel-Reihe ist das Barebone-Kit ohne RAM, SSD, Betriebssystem, Erweiterungskarten und Netzteil für 1.349 Euro. Ein komplett montiertes Intel-System startet bei 1.799 Euro. Für AMD zahlen DIY-Käufer mindestens 1.579 Euro; ein fertiges AMD-System gibt es derzeit nur in der maximalen Ausstattung für 4.159 Euro.
Das von Framework bereitgestellte Testgerät – ein Intel Core Ultra X7 358H mit 32 GB LPDDR5X (LPCAMM2), einer 1 TB WD SN7100 SSD, sechs Erweiterungskarten (2xUSB-C, USB-A, HDMI, Ethernet, SD), einem 100-Watt-USB-C-Netzteil, einem durchsichtigen schwarzen Displayrahmen und Windows 11 Home – kostet insgesamt 3.388 Euro.
Framework betont verbesserte Akkulaufzeit und eine hochwertigere Verarbeitung im Vergleich zu den Vorgängermodellen. Allerdings müssen Besitzer älterer Framework-Laptops Abstriche bei der Kompatibilität hinnehmen: Das neue Gehäuse, die Tastatur, das Trackpad sowie die bisherigen 55-Wh- und 61-Wh-Akkus sind nicht mehr mit dem Laptop 13 Pro kompatibel. Andere Komponenten wie die Erweiterungskarten, das Display oder der Arbeitsspeicher können weiterverwendet werden.
Der Laptop 13 Pro trägt das Ubuntu-Certified-Siegel. Das Intel-Modell wird offiziell Fedora unterstützen; das AMD-Modell unterstützt Fedora ebenfalls. Die Linux-Unterstützung gilt für beide Prozessorvarianten. Dem DIY-Bausatz liegt der bekannte Framework-Schraubendreher mit doppelseitigem T5/PH0-Bit bei; einzeln kostet er fünf Euro.