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Fermi Explorer Mission: KI-geplante Sonde soll 2029 zu Alpha Centauri starten

Eine nur 15 Millionen Dollar teure Sonde, deren Flugbahn eine KI berechnet hat, soll Ende 2029 zum Alpha-Centauri-System starten – und das Fermi-Paradox untersuchen.

Dieser Artikel wurde mit KI-Unterstützung aus mehreren Quellen entworfen und vor der Veröffentlichung von einer Redakteurin/einem Redakteur geprüft und freigegeben.

Infografik: Die Fermi Explorer Mission zu Alpha Centauri kostet 15 Millionen Dollar und wurde von einer KI geplant. KI · 06.09.2026 15 Mio. $ kostet die KI-geplante Sonde zum System Alpha Centauri Start Ende 2029, Reisezeit unter 80.000 Jahren Flugbahn von KI-System des Labors PSI berechnet nuntix.net · KI-generierte Grafik

Eine neue Mission namens Fermi Explorer Mission soll Ende 2029 zum nächsten Sternsystem aufbrechen – geplant von einer künstlichen Intelligenz und zum Preis von gerade einmal 15 Millionen US-Dollar. Das Ziel: Alpha Centauri, ein Dreifachsystem aus den Sternen A, B und Proxima Centauri, das etwa 4,3 Lichtjahre (41 Billionen Kilometer) von der Erde entfernt ist.

Die Sonde wird beim Start 100 Kilogramm wiegen, hauptsächlich Xenon als Treibstoff sowie Solarzellen und wissenschaftliche Instrumente an Bord. Die eigentliche Nutzlast beträgt nur ein Kilogramm. Nach Angaben der Mission wird sie zwölf Jahre nach dem Start durch Gravitationsmanöver an der Sonne eine Reisegeschwindigkeit von 25 Kilometern pro Sekunde erreichen. Die Reisezeit bis zum Ziel wird mit weniger als 80.000 Jahren angegeben.

Die Flugbahn wurde von einem KI-System des Forschungslabors Physical Superintelligence (PSI) entdeckt, das sich auf Physik spezialisiert hat. PSI hat nach eigenen Angaben 58 Millionen US-Dollar an Finanzmitteln erhalten, hauptsächlich von Breakthrough Energy, der Klima-Investmentfirma von Bill Gates.

Missionsleiter Philip Johnston, der auch Mitbegründer und Präsident ist, sagte: "Wir wollen kein weiteres Breakthrough Starshot." Die Mission wird damit als bewusster Kontrast zu dem 2016 von Juri Milner angekündigten Projekt gesehen, das Laser-beschleunigte Minisonden auf 20 Prozent Lichtgeschwindigkeit bringen und so Alpha Centauri in 20 Jahren erreichen wollte. Milner stellte dafür 100 Millionen Dollar für eine Machbarkeitsstudie bereit – doch ein Jahrzehnt später ist noch keine Sonde gestartet. Im vergangenen Jahr wurde das Projekt eingestellt.

Die Fermi Explorer Mission soll die dritte von Menschen gebaute Sonde sein, die den interstellaren Raum erreicht – nach den 1977 gestarteten Voyager-Sonden. Deren Mission kostete damals über 700 Millionen Dollar, was heute fast 4 Milliarden Dollar entspräche.

Ein zentrales wissenschaftliches Ziel ist die Untersuchung des Fermi-Paradoxons, also der Frage, warum wir trotz der riesigen Anzahl potenziell bewohnbarer Planeten noch keine Signale außerirdischer Zivilisationen empfangen haben. Die Instrumente der Sonde sollen erst bei ihrer Ankunft in Alpha Centauri in etwa 80.000 Jahren eingeschaltet werden.

Finanziert wird die Mission derzeit von privaten Einzelspendern. PSI betont, dass der geringe Kostenrahmen durch den Einsatz der KI und die minimale Nutzlast möglich wird – ein Ansatz, der sich deutlich von den Milliarden teuren Raumfahrtprojekten der Vergangenheit unterscheidet.

Quellen

  1. Golem.de – Interstellares Reisen per KI: Flug nach Alpha Centauri soll 2029 starten
  2. t3n – Mission zu Alpha Centauri: KI findet Flugbahn, die Physiker bisher übersehen haben